Ergebnisse gefunden für Mountainbike-Marathon-Weltmeisterschaft 2004

Die TOP-Stars bei der MTB Marathon Weltmeisterschaft 09 in Graz

Die TOP-Stars bei der MTB Marathon Weltmeisterschaft 09 in Graz
  Die Top-Stars der Bike-WM09
Alles am Start was Rang und Namen hat!
Die Top-Stars der Bike-WM09
3 Olympiasieger
4 Weltmeister
2 Europameister
1 zweifacher Girosieger

Das beste Nennergebnis aller Zeiten bei einer Marathon WM!
Mit den Nachnennungen stehen wir derzeit bereits bei über 200 Anmeldungen aus 35 Nation. Alle Top-Stars werden sich auf einer der schwierigsten Strecken der Welt ein beinhartes Rennen liefern.
Und ein Österreicher kämpft mitten drin um den Titel !

Alban Lakata, AUT Europameister XCM 2008, Aktueller Weltranglistenerster XCM
Roel Paulissen, BEL Weltmeister XCM 2008
Massimo de Bertolis, ITA Weltmeister XCM 2004
Bart Brentjens, NED Olympiasieger XCO 1996
Gilberto Simoni, ITA Sieger Giro d’Italia 2001 und 2003
Christoph Sauser, SUI Weltmeister XCO 2008
Sabine Spitz, GER Olympiasiegerin XCO 2008
Gunn-Rita Dahle Flesjaa, NOR Olympiasiegerin XCO 2004, Weltmeisterin XCM 2008
Petra Henzi, SUI Weltmeisterin XCM 2007

link zur UCI-Starterliste:
http://www.uci.ch/Modules/BUILTIN/ge...M4MjM&LangId=1

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was bringt doping wirklich

ÂŤPopeyeÂť - nicht mit Spinat allein
  >>jetzt bitte nicht gleich ausflippen, lasst uns mal darüber nachdenken. kaum ist wieder olympia, gehen die unterstellungen los. alles nur eine frage der richtigen chemie. nun aber mal hand aufs herz. wer hat schon einmal probiert mit mittelchen seine leistung zu verbessern und wie groü war der leistungssprung? schon mal mit nasivin einen marathon gelaufen und die bestzeit von 4:30 auf 3:15 verbessert, oder so?
>>nur mut raus mit der sprache. vereinslose werden nicht verfolgt. :-)
>
>...hab ich zwar nicht, aber eine kleine Geschichte hat mich eine Zeitlang von der Wirksamkeit von Coffein ueberzeugt.
>Beim Radkriterium in Lauf (bei Nuernberg) wurde 1987 der Start des Rennens aus irgendwelchen Gruenden um mehr als eine Stund verschoben. Es war schoenes Wetter und so haben ein paar Kumpels und ich uns an der Strecke zwei starke Espresso gegoennt. In der 2. Haelfte des Rennens liefs dann richtig gut, wir sind zu dritt ausgerissen und haetten das Feld sogar beinahe noch ueberrundet.
>Gruesse
>Toni
>PS: Mittlerweile glaub ich nicht mehr an das Wundermittel Koffein. Von meiner Zeit als Radamateur kenn ich nur Einen!!!, von dem ich glaube, dass er was unerlaubtes genommen hat (kann ich aber auch nicht beweisen).

[url=http://www.nzz.ch/2004/07/30/sp/page-article9RCXC.html]Der Mountainbike-Weltmeister Filip Meirhaeghe gibt Doping zu[/url]

em-marathon-kritik

Gesammelte Antworten vom Veranstalter
  Ich bin froh erst jetzt zeit zur antwort zu finden!
die meisten anschuldigungen haben sich ja mittlerweile entweder selbst ad absurdum geführt oder wurden von anderen teilnehmern widerlegt.
ich war doch etwas von der gehässigkeit der anwürfe überrascht, wobei ich eigentlich nicht weiü vor welchen karren sich einige bikeboardmembers da spannen lieüen. gegen wen wurde eigentlich geschossen, gegen uns oder den leitner? war es vielleicht ein fehler beim programmheft nicht mit der "revue" zusammengarbeitet zu haben? oder hätten wir die EM besser in wien veranstaltet?
wenn man 3 jahre hart daran arbeitet eine tolle EM hinzustellen und dann unwahre angriffe unter der gürtellinie hinnehmen muü, weil unsere labenhelfer es nicht geschafft haben, jedem fahrer gleichzeitig drei gels am silbertablett, eine persönliche mischung des powerbarsaftels im handsignierten flascherl und eine dusche wasser über den kopf zu geben, fragt man sich schon wofür man sich das antut. ihr müüt etwas aufpassen, dass euch nicht die veranstalter ausgehen, wenn ihr weiterhin derart aggressiv agiert.
konstruktive kritik hilft weiter und ist sehr willkommen. verleumdungen schädigen uns als veranstalter und den bikesport insgesamt. oder soll ich die gehässigkeiten persönlich nehmen?
nun zur stellungnahme zu den wichtigsten kritikpunkten:
- laben: unser fehler war, dass wir personell zu dünn besetzt waren und der nachschub zeitweilig nicht hingehaut hat. nächstes jahr werden die laben tische verdreifacht und alles immer griffbereit gelegt. es war aber immer alles da: riegel, gel, wasser, tee, hydroplus, apfel, banane, wurstsemmel, müsliweckerl, coca-cola, orange! auf eines könnt ihr euch gleich einstellen: bei uns wird kein einziger labenhelfer mehr irgendeinem fahrer nachlaufen! wer was will, wird es sich holen müssen!
und auüerdem: bei der sauerei, die ihr heuer bei uns im wald angerichtet habt, wird es bei uns sicher nie wasser in flaschen geben. wir lassen uns nicht die ganze strecke mit müll versauen! ich werde auch innerhalb der challenge versuchen den flaschenwahn abzustellen. wer auüerhalb der laben auch nur ein futzerl wegschmeiüt, wird sofort disqualifiziert.
- autos auf der leberstraüe: eine sauerei, da habt ihr recht! die gendarmerie hatte die aufgabe die straüe zu sperren und erst zu öffnen, wenn der letzte fahrer "auf" der leber ist. sie haben aber schon aufgemacht, wie der letzte fahrer bei "fuü" der leber durch war. deren fehler, also auch unser fehler! sorry dafür.
- siegerehrung-hobby: lieblos und untergegangen! haben es einfach nicht mehr geschafft, was ordentliches daraus zu machen. nächstes jahr gibt es folgendes: einen "rolling stone" für den jeweils ersten, sowie preise für 2. + 3. und urkunden bis zum 5. platz! sorry für heuer!
- parkplatz: gebühr wurde nur bei den festbesuchern eingehoben! die haben damit euren GRATISparkplatz im fahrerlager mitfinanziert.
- vegetarische nudeln: 2002 gab es gar keine. wenn jemand heuer zu spät gekommen ist, dann sorry! gegeben hat es sie aber auf eure anregung vom vorjahr hin. auüerdem soll mir einmal jemand ein rennen nennen, wo es nudeln mit 2 verschiedenen saucen und zusätzlich putengeschnetzeltes mit reis zur auswahl gibt. und das in dieser qualität vom porzelanteller. wenn man böses will, zählen halt solche "kleinigkeiten" nicht! wie oft habt ihr schon den dosensugofraü gegessen und euch nicht aufgeregt?

auf die mutwilligen beschimpfungen gehe ich nicht weiter ein. diese verunglimpfungen sagen mehr über den schreiber als über unser rennen.

abschlieüend kann ich euch versichern, dass wir wirklich versucht haben, alles zu tun, um ein gutes rennen über die bühne zu bringen. fehler von 2003 werden 2004 sicher nicht mehr gemacht. dafür, kann ich euch versichern, werden wir neue fehler machen und ihr habt wieder ausreichend gelegenheit faule eier zu werfen.

die bewertung der EM durch die internationalen verbände war übrigens hervorragend. daniel baal (directeur du cyclisme der tour de france und in der UCI MTB kommission) hat uns eine bewerbung für die marathon WM 2004 nahegelegt. wir haben aber abgesagt, weil wir (siehe bikeboard-kritik) noch nicht so weit sind. unsere kandidatur für 2007 wird aber mit jahresende stehen. vielleicht können wir schon nächstes jahr einen völlig neugestalteten Weltmeister-Marathon präsentieren. also leute: rein ins bikeboard und weitermotschkern bis 2007!
ihr werdet es schon noch schaffen, uns auch die WM zu vermiesen.

liebe grüüe an alle, die uns die stange gehalten haben.

jürgen pail im namen von 150 freiwilligen helfern

Einen interessanten Artikel zum Thema Crosslauf/ U.Pippig...

Der Artikel zur Info
  Der Laufbewegung geht es an die Cross-Wurzel
Von Von Michael Reinsch

10. November 2003 Normalerweise gilt die Goldene Ananas als Symbol vergeblicher Mühe. Beim Berliner Cross am Teufelsberg bekommen die Sieger sie zum Lohn für Grundlagen-Arbeit. "Ich bin mit Crossläufen groügeworden", schwärmte Uta Pippig, die dreimalige Siegerin des Marathons von Boston wie von Berlin, ein wenig nostalgisch und joggte mit über Stock und Stein. Weil sie dabei auch noch Interviews gab, entging ihr der erste Preis; Uta Pippig aus Potsdam wurde Zweite auf der Strecke über 8,8 Kilometer, bevor sie heimflog nach Boulder in Colorado. Der wirkliche Lohn des Crosslaufs ist keine Südfrucht, sondern die Form im Sommer. "Das Auf und Ab, der wechselnde Untergrund machen flexibel und den Schritt locker", erklärt die künftige Amerikanerin Pippig die Arbeit an den Grasroots, den buchstäblichen Graswurzeln. "So kann man auf der Straüe auch mal taktisch laufen und das Tempo wechseln." Bevor Uta Pippig 1990 zunächst beim Marathon in Boston und im Herbst auch in Berlin siegte, war sie im Winter sechs, sieben Wochen lang querfeldein gerannt, cross country eben, und war nebenbei auch noch deutsche Meisterin geworden.

Diese Wintersaison ist für die deutschen Cross-Enthusiasten eine schlechte Zeit. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat beschlossen, daü er keine Mannschaften mehr zu den Cross-Weltmeisterschaften schicken wird. Nicht einmal eine deutsche Meisterschaft wird es geben. Der Verband hat die Titelkämpfe vom Frühjahr in den Herbst verschoben, und da verschwindet diese Saison zwischen der von 2002/2003 und der von 2004/2005. Zwei der drei Veranstalter des Cross-Cups, einer hochklassigen Veranstaltungsreihe, haben sich, da sie ohnehin kaum Sponsoren finden, auch wegen der Terminverschiebung zurückgezogen. Nun kommt internationale Konkurrenz nur noch zum Cross in Darmstadt. Die Vorbereitung auf die Cross-Europameisterschaft, die jedes Jahr Anfang Dezember stattfindet, soll dadurch verbessert werden, daü die starken Läufer am Ende der Saison noch Geländeläufe anhängen können, bevor sie sich in den Urlaub oder in die Hallensaison verabschieden. Die Cross-Europameisterschaft 2004 wird auf Usedom stattfinden.

"Crosslauf ist für uns keine eigene Disziplin", sagt Eberhard Vollmer vom DLV. "Wir wollen keine Athleten, die im Cross gut sind und im Sommer nichts mehr bringen." Solche Läufer gibt es auch nicht. Damit die Deutschen als Gastgeber der Europameisterschaft 2004 nicht allzu schlecht abschneiden, wird der Bonner Detlef Uhlemann "auf freundschaftlicher Basis" dabei helfen, einen Kader zu bilden und auszubilden. Uhlemann wurde 1977 Dritter der Weltmeisterschaft in Düsseldorf. "Das ist die falsche Richtung, daü der DLV den Crosslauf nicht mehr fördert", schimpft der frühere Europameister über 1500 Meter, Bodo Tümmler. Er war 1965 Sieger des zweiten Crosslaufes "am Trümmerberg", der damals noch nicht Teufelsberg hieü. Uta Pippig war damals zwei Monate alt. Tümmler, heute Lehrer, ist genau wie sie davon überzeugt: "Effektives Laufen lernt man nur im Gelände."

Nicht nur der Sportverband, auch der Umweltschutz schränkt die Möglichkeiten für Querfeldeinläufe ein. "Früher sind wir zum Oberförster gegangen und haben gesagt: Wir brauchen hier noch eine Sandkuhle und dort zwei, drei Baumstämme", erinnert sich Veranstalter Horst Milde. "Heute sind wir froh, daü wir überhaupt noch im Wald laufen dürfen." Was Milde, Tümmler und noch einige Lauf-Verrückte angerichtet haben, als sie damals, Studenten noch, die Idee vom Querfeldeinlauf aus Frankreich mitbrachten nach West-Berlin, zeigte sich am letzten September-Wochenende. Da starteten am Samstag fast 10000 Inline-Skater und am Sonntag gut 25000 Läufer auf eine 42,195 Kilometer lange Strecke durch die Hauptstadt. "Der Cross ist die Groümutter des Berlin-Marathon", schwärmt der inzwischen 65 Jahre alte Milde, "die Wurzel der Laufbewegung." Dann macht er darauf aufmerksam, daü Paul Tergat, der in Berlin mit 2:04,55 Stunden Weltbestzeit lief, fünf Mal Cross-Weltmeister war. "Das ist doch kein Zufall!"

Der Cross ist die Groümutter der Volksläufe: Wo sonst sollte man früher ungehindert um die Wette laufen, wenn nicht im Wald. Einerlei, welchem Verein man angehörte, einerlei, ob man überhaupt einem Verein angehörte, rief Milde 1964 zum Lauf. Er richtete sich an die Sportler im Westteil Berlins. Vor allem Ruderer kamen. Sieger wurde der spätere Rad-Steher-Weltmeister Rainer Podlesch. "Damals gab es noch kein Mountain-Bike", sagt er. Also rannte er im Winter. Damals gab es, so revolutionär der "offene" Lauf im Gelände war, auch keine Frauenwertung.

Die Ersten waren die Berliner, obwohl sie ihn neu entdeckten, nicht mit ihrem Cross. Seit der Jahrhundertwende hatte es Waldläufe gegeben, 1913 wurde die erste deutsche Meisterschaft im Deutschen Stadion zu Berlin gestartet; es siegte Fritz Blankenburg aus Berlin. Am Grunewaldlauf, ebenfalls in Berlin, nahmen 1915 2100 Sportler teil. Schon in den fünfziger Jahren stürzten Läuferinnen und Läufer aus der DDR zu "Massenläufen" in die Wälder. 1953 wurde der Stuttgarter Helmut Gude gesamtdeutscher Cross-Meister in Solingen. Da war der Waldlauf "Rund um den Faulen See" in Berlin-Weiüensee schon ein Jahr alt. Am kommenden Sonntag findet er zum 131. Mal statt; bei sinkenden Teilnehmerzahlen. "Dem echten Crosser kommt jede Mühsal gelegen", steht auf den Urkunden des Teufelsberg-Cross. Was könnte weniger zeitgemäü sein?

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Warum gibt es keine Profis mit schwarzer Hautfarbe?

hier mal einige infos zum thema:

Black Forest statt Tafelberg
1. Jun 2005
von Arthur

Am 18. Juni startet der diesjährige „Black Forest Ultra Bike Marathon“ in Kirchzarten. Dank der Aktion „Ticket to Ride“ ist der Südafrikaner Brinley Hector dabei.

Wenn am 18. Juni der Startschuss zum diesjährigen „Black Forest Ultra Bike Marathon“ ertönt, werden viele Augen auf Brinley Hector gerichtet sein. Der südafrikanische Nachwuchsfahrer ist auf Initiative der Aktion „Ticket to Ride“ im Schwarzwald am Start. Beim letztjährigen Mountainbike-Marathon hatten Besucher Geld für die Aktion gespendet, Sponsoren unterstützen die Initiative zudem finanziell und mit der nötigen Ausrüstung, um dem südafrikanischen Sportler aus Kapstadt einen Start in diesem Jahr zu ermöglichen.
Brinley Hector, erfolgreicher Finisher der „Cape Epic“ 2004 und mit damals 17 Jahren jüngster „Black Junior Rider“, galt der Jury als groües Talent unter den südafrikanischen Bewerbern. Der noch 18 Jährige, der am Vorabend des Black Forest Marathon Geburtstag feiert, will bald Sportmanagement studieren. Ein Start in Europa ist für ihn eine wertvolle Referenz und eine Chance, die er ohne „Ticket to Ride“ wohl nie bekommen hätte.
Ex-Weltmeister Mike Kluge wird Brinley in der Woche vor dem Wettkampf mit professionellen Tipps zur Seite stehen und ihm in einigen Trainingseinheiten die Highlights, aber auch die Tücken der Strecke zeigen. Kluges Kommentar: „Ich bin schon seit Jahren von Kapstadt nicht nur als Urlaubs- und Trainingsziel begeistert, sondern auch von der sich entwickelnden Rennszene. „Ticket to Ride“ ist in diesem Zusammenhang eine sehr gute Idee“. Deshalb stellt Kluge auch das „Arbeitsgerät“ für Brinley zur Verfügung: ein MTB seiner ehemaligen Firma Focus.

Angefangen hat alles am Tafelberg, für Kapstadts Radsportler ein spektakuläres Trainingsareal. Hier begegnen sich normalerweise HiTec und Natur auf hohem Niveau.Doch diesmal ist alles anders. Mühsam windet sich eine Gruppe von zwölf schwarzen Jugendlichen die Serpentinen hoch. Sie tragen trotz b

rütender Hitze reguläre lange Stoffhosen, Sandalen oder Straüenschuhe, Hemden ohne CoolMax-Faktor, Helme und Handschuhe gibt es kaum. Das „Material“ besteht aus Relikten der 70er Jahre, Stahlräder von „Rixe“, „Peugeot“ oder „Raleigh“ mit Schlaufenpedalen oder auch ohne, einige müssen mit Damenfahrrädern vorlieb nehmen. Ein langsam hinter her fahrendes Begleitfahrzeug gibt dem Ganzen einen seltsamen professionellen Touch.
Im Fahrzeug sitzt als Begleitperson ein Redakteur der Frankfurter Rundschau und gibt bereitwillig Auskunft. Um arbeitslose junge Landarbeiter würde es sich handeln, die dieser Tage nur noch ein Ziel im Sinne hätten: die „Cycle Tour“ rund um die Kaphalbinsel, mit 35000 (!) Startern das gröüte Radrennen der Welt. Und ganz Kapstadt fiebert mit. Zwei Tage später werden genau diese jungen Männer in den offiziellen TV-Sportnachrichten voller Stolz über ihren ersten erfolgreichen Sportwettkampf berichten.
Dieser unauslöschlichen Eindruck bringt mich ein Jahr später an die Quelle zurück. Die Quelle heiüt B.E.N. (Bicycle Empowerment Network) und ist nicht nur in Kapstadt aktiv. Hier werden vornehmlich Jugendliche aus den schwarzen und gemischtrassigen Townships von Arbeitslosigkeit, Kriminalität und Drogen weg- und zum Radsport hingeführt. Der Weg ist alles andere als einfach, doch aus den Medien wissen sie, dass Sport neue Tore öffnen kann. Selbstverständlich kennen sie alle Jan Ullrich und Lance Armstrong und diskutieren genau so hitzig wie wir in diesen Tagen, dass jetzt wohl mal „der Mann mit den roten Haaren“ dran wäre.
Doch Sport ist nicht alles. Längst hat man das Fortbewegungsmittel Fahrrad auch für andere Zwecke entdeckt. Rund um Kapstadt gibt es die ersten von Schwarzen geführten Fahrradwerkstätten, B.E.N. gibt logistische und ökonomische Unterstützung. Hilfe zur Selbsthilfe wird auch hier ganz bewusst in den Vordergrund gestellt.
Doch die Organisation blickt noch viel weiter nach vorne. Selbst für südafrikanische Verhältnisse ungewöhnlich sind lokal durchgeführte autofreie Sonntage, an denen man die oft nicht ungefährlichen Verbindungsstrassen zwischen den Townships per Fahrrad völlig neu erleben darf. Ein einziges multi-kulturelles Straüenfest, welches Menschen zusammenbringt, die sonst oft sehr wenig miteinander gemeinsam haben.
Auf der B.E.N.-Homepage (www.benbikes.org.za) ist zu lesen, dass inzwischen auch die Krankenschwester und Pflegerinnen der etwas abseits gelegenen Stadt Worcester mit Fahrrädern unterstützt werden konnten, mit dem erfreulichen Ergebnis, dass nun dreimal soviel an Krankenhilfe geleistet werden kann als bisher, da oft lange Wege zu Fuü ein effizienteres Arbeiten verhinderten. Aber die notwendigen Ersatzteile sind dann entweder gar nicht mehr verfügbar oder zu teuer, denn in Südafrika herrscht auch auf dem Radsektor inzwischen europäisches Preisniveau.
Und schon war die Idee geboren: B.E.N. braucht für ernsthaften Radsport hochwertige Radteile und genau die haben wir doch alle in unseren Kellern und Garagen liegen. Bevor wir uns nun zum x-ten mal überlegen, ob wir sie nicht nun doch endlich mal auf den Flohmarkt bringen sollten und es dann doch wieder nicht tun, gibt es nun die Gelegenheit, unsere Radsportkollegen am Ende des afrikanischen Kontinents direkt zu unterstützen.